GebäudeKlima Schweiz hat einen Fachbeitrag zu Abgaswärmetauschern bei Öl- und Gasheizungen veröffentlicht. Das Thema gewinnt an Gewicht in einer Zeit, in der Effizienzanforderungen verschärft werden und die Energiewende Druck auf fossile Heizsysteme ausübt.

Abgaswärmetauscher nutzen die Restwärme aus Heizungsabgasen, um Vorlauf- oder Brauchwasser vorzuwärmen. Das reduziert den Brennstoffbedarf und hebt den Kesselwirkungsgrad. Bei Brennwerttechnik ist das längst Standard; Bestandsanlagen mit älteren Öl- oder Gaskesseln können durch nachträgliche Montage eines Abgaswärmetauschers nachgerüstet werden.

Für Gebäudetechnik-Profis ist das Signal zweigleisig: Einerseits wird deutlich, dass der Verband Effizienzpotenziale in bestehenden Systemen sieht – was für Sanierungsprojekte relevant ist. Andererseits positioniert GebäudeKlima Schweiz damit Brennwerttechnik als Übergangslösung in einem Markt, der zunehmend zur Wärmepumpe wechselt. Die Fachleute sollten wissen, wann die Nachrüstung wirtschaftlich sinnvoll ist und wann ein Kesselwechsel zur Wärmepumpe näherliegt.