Fußbodenheizungen arbeiten als Niedertemperatursystem typischerweise mit Vorlauftemperaturen zwischen 30 und 45 °C, was sie ideal für den Betrieb mit Wärmepumpen macht. Die gleichmäßige Wärmeabstrahlung über die gesamte Bodenfläche sorgt für einen behaglichen Temperaturgradienten von warm unten nach kühler oben. Hydraulisch betriebene Systeme bestehen aus Heizkreisen mit PE-X- oder PE-RT-Rohren, die im Estrich eingebettet sind. Kreisverteiler ermöglichen den Abgleich einzelner Heizkreise. Die Norm DIN EN 1264 regelt Auslegung und Prüfung. Typische Flächenheizlasten liegen bei 40–100 W/m². Trockenbausysteme bieten schnellere Aufheizzeiten, während Nassestrichsysteme bessere Wärmespeicherung bieten.
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Fußbodenheizung
Fußbodenheizung ist ein Flächenheizsystem, bei dem Heizrohre oder elektrische Heizelemente unterhalb des Bodenbelags Wärme abstrahlen.