Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt das Erdreich als Wärmequelle. Ein Frostschutzmittel-Wasser-Gemisch, die sogenannte Sole, zirkuliert durch im Boden verlegte Horizontalkollektoren oder vertikale Erdsonden und nimmt dort gespeicherte Solarenergie auf. Die Wärmepumpe hebt mittels Kompressor, Verflüssiger und Expansionsventil das Temperaturniveau an und gibt die Wärme an den Heizkreis ab. Da die Bodentemperatur ganzjährig relativ konstant ist, arbeitet die Anlage auch bei Außentemperaturen unter null Grad effizient. Typische Jahresarbeitszahlen liegen zwischen 4,0 und 5,5. Die Anlage ist genehmigungspflichtig; Tiefe und Anzahl der Erdsonden richten sich nach Heizlast und geologischen Verhältnissen.
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Sole-Wasser-Wärmepumpe
Wärmepumpenanlage, die dem Erdreich über Kollektoren oder Sonden Wärme entzieht und diese ans Heizsystem abgibt.