Das Thermostatventil ist ein weit verbreitetes Regelorgan in Heizungsanlagen und besteht aus dem Ventilunterteil und dem Thermostatkopf. Im Thermostatkopf befindet sich ein temperaturempfindlicher Dehnstoff oder Gasbalg, der sich bei steigender Raumtemperatur ausdehnt und den Ventilkegel schließt – der Heizwasserstrom wird gedrosselt. Sinkt die Temperatur, öffnet das Ventil wieder. Die Einstellung erfolgt über eine Skala (meist 1–5), die Solltemperaturen zwischen ca. 12 und 28 °C entspricht. Thermostatventile leisten einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und werden durch die EnEV bzw. GEG vorgeschrieben. Fernfühler oder Funkregler erweitern die Regelungsmöglichkeiten für größere Räume oder versteckt eingebaute Heizkörper.